IronMan Porec 70.3

IronMan Porec 70.3

2024

Das Wasser war mit 20°C angenehm und mit kaum Wellen sehr schön zu schwimmen. Nach 37min war der Teil fertig und ich lief in die Wechselzone.

Wie erwartet in der ersten Reihe, wo mein Rad untergebracht war, war ich einer der Letzten. Nun hupfte ich auf das Rad und legte los.

In letzten 4 Wochen war ich nur vier Mal auf der Rolle und da ging es mir nicht besonders gut. Mit Worten meines Coaches: „Am Rad ist alles möglich.“ Ich drückte an jeder Steigung stärker in die Pedale und versuchte an den Hügeln nur wenig langsamer zu werden. Der Vorteil, wenn man mit „langsameren“ aus dem Wasser kommt, ist, dass man nur am Überholen ist. Der Nachteil ist, man schuftet hart. Das erste Stück auf der Autobahn geht auch aufwärts und die Situation hat sich für mich nicht verändert, mehr oder weniger konstant auf der Überholspur. Nach ca. 3km bergauf und den Richter im Schlepptau, geriet ich erneut an eine Gruppe, die mehr oder weniger verteilt auf der Straße fuhr. Ich fuhr knapp auf und erwartete, dass der Richter die Gruppe zu Ordnung ruft und sie Platz machen. Nach einigen Sekunden zuckte der aber die Blaue Karte und zeigte sie MIR.

Nun musste ich noch fester treten, um die fünf Minuten gut machen. Der Rest der Radstrecke verlief für mich mehr oder weniger wie üblich, ständig überholend und nach 2:35 kam ich zur Wechselzone zurück und stellte mich in das Penalty Zelt.

Nun ging es zum Lauf, Andy rief mir zu: „Jetzt kommt deine Paradedisziplin - lauf…“ und ich lief und es ging mir gut. Ich habe gewusst, ein paar Trainingskollegen sind vor mir auf der Strecke und ich versprach Werner den Schulterklopfer, also schaute ich zu, dass ich mein Versprechen erfülle. Mit mehr oder weniger konstanter Pace lief ich nach 1:32min ins Ziel. Trotz 5 Minuten Pause und unglücklicher Vorbereitung freut es mich stark, dass ich das Rennen noch unterhalb der 5h Marke (4:59:29) finishen konnte.